Bauernmöbel

Bevor wir zu unserer Weltreise aufgebrochen sind, haben wir all unser Hab und Gut verkauft. Alles? Naja, fast alles. Wir haben u.a. noch unsere Bauernmöbel, die derzeit noch in der Nähe von Wien weilen. Da wollen sie jetzt aber weg. Sie halten's in Wien einfach nicht mehr aus. Auch die Möbel zieht's wie uns zurück nach Tirol. Momentan gibt's aber noch ein Problem, um sie von ihrem Heimweh zu erlösen: Wir haben bis zum Herbst hier keinen Platz für sie.

Jetzt sind wir auf der Suche nach einem netten Platzerl, wo wir die Möbel von Mitte März bis zum Herbst 2010 irgendwo im Bezirk Kitzbühel unterstellen können. Kann uns da wer eventuell weiterhelfen und einen Tipp geben?

Kahlschlag bei den Bundesbahnen

Die heutige Schlagzeile betreffend die weitere Reduzierung von Nebenlinien bei den ÖBB erinnert mich an eine Dokumentation über die Auswirkungen der Globalisierung in Neuseeland.

Mitte der 80er Jahre begann in Neuseeland eine bis dahin beispiellose Deregulierungs- und Privatisierungsaktion. Das sogenannte Neuseeland-Experiment brachte für Spekulanten satte Profite, während die Bürger bald die negativen Auswirkungen tragen mussten.
Diese Privatisierungen endeten in einem Desaster, darunter ein sechswöchiger Stromausfall 1998 in Auckland. Und weiter:
Ein weiteres Beispiel für das Versagen des freien Marktes zeichnete sich im Laufe der Jahre bei der privatisierten Eisenbahn ab. Weil Service und Angebot zunehmend schlechter wurden, musste sich der Staat wieder einmischen.

Im Klartext: Die privatisierten Bahnen Neuseelands machten bereits vor Jahren durch, was sich jetzt bei uns anbahnt: Nebenstrecken wurden aufgelassen, beim Service wurde gespart, Hauptsache die Rendite stimmt. Was der Staat zuerst verscherbelt hatte, musste er Jahre später wieder viel zu überteuert und runtergewirtschaftet wieder zurückkaufen.

Ich empfehle den ÖBB-Consultern einen Blick auf kino.to, um sich diese Dokumentation anzuschauen.

Wer die Doku gerne sehen möchte, schreibt einfach einen Kommentar, ich werde euch dann weiterhelfen.

Baumoss — Harschbichl

Mit Schneeschuhen und Snowboard auf den Hausberg ...


Hike route 396009 - powered by Wandermap 

Bangkok - Thailand (Mit etwas Verspätung)

Heute ist der 3. Jänner 2010. Oder eigentlich erst Anfang August, wenn es nach dem letzten Eintrag in unserem Reisetagebuch geht. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. Wenn man eine Reise abbricht, kann man das auch.

Bangkok Tuk Tuk

Am 7. August kommen wir nach zweiundzwanzigstündiger Schiff- und Busreise im Trubel von Bangkok an. Bald sind wir im ersten Hotelzimmer mit Klimaanlage seit langem eingecheckt. Am nächsten Tag wollen wir gemeinsam mit Freunden die Stadt erkunden.

Bangkok

Aus dem Sight-Seeing in Bangkok wird aber nichts. Leider werde ich krank und verbringe die Tage im Hotelzimmer. Karo versorgt mich mit Essen und Medikamenten. Schon länger hatten wir geplant, einen Abstecher nach Hause zu machen, bevor wir weiter nach Indien wollen. Die Flüge sind schon länger gebucht. Irgendwie überstehe ich den Heimflug. Und lande dann erstmal im Krankenhaus. Inzwischen ist wieder alles gut. Unendlich dankbar bin ich Karo für ihre Hilfe und ihren Einsatz für mich in dieser Zeit.

So tragen die unterschiedlichsten Umstände dazu bei, dass wir unsere Weiterreise erst einmal absagen. Sehr schade natürlich, aber trotzdem die richtige Entscheidung mit einem guten Gefühl.

Was nach achtmonatiger Reise bleibt, sind wunderschöne Erinnerungen an die bereisten Länder und Gegenden. Was aber viel mehr wiegt, sind bestimmte Momente, die wir erleben, und Menschen, die wir kennenlernen durften. Wir sagen danke für die Hilfsbereitschaft, die Gastfreundschaft und danke für viele Freundschaften. Inzwischen sind wir schon wieder ein paar Monate in Österreich, doch so viele Eindrücke unserer Reise sind in Gedanken präsent, als hätten wir sie gerade erst erlebt.

Im Moment sind wir dabei, uns in Tirol zu reintegrieren. Ein Neustart. Heimgekommen sind wir mit vielen Ideen.

Hier im Tagebuch werden wir euch weiterhin hie und da mit besonderen Erinnerungen oder Gedanken versorgen.

Reiseeindruecke in die Kueche mitnehmen.

Zum Geburtstag bekommen und sehr zu empfehlen:

Wirklich schoen gemachte Kochbuecher mit Rezepten, die am Boden bleiben. Also alltagstauglich. Freu mich sehr!

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Walter und Karo sind unterwegs in der Welt. Lange Neuseeland, kurz Australien, jetzt Suedostasien, spaeter Indien.

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